Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin Typ A

Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin Typ A
Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin BTX Bocouture

Sobald die ersten Falten sichtbar werden, sind Unterspritzungen mit verschiedenen Botulinumtoxin Substanzen (allgemein bekannt als Botox®) eine bewährte Möglichkeit die Reizübertragung vom Nerv auf den Muskel zu hemmen. Dieser kann dadurch nicht mehr bewegt werden wodurch auch keine Hautfalten entstehen. Falten werden durch wiederholte Muskelbewegungen, wie beispielsweise die Falten beim Stirnrunzeln, Falten auf der Stirn und sogenannte Krähenfüße, hervorgerufen.

Die von uns verwendeten Substanzen zur Faltenminderung sind immer Premiumprodukte von namhaften Herstellern, die länger anhaltende Effekte aufweisen. Unser Produkt Bocouture® ist noch reiner als Botox® und deshalb auch verträglicher bei möglichen Allergien. Die Substanz ist ursprünglich ein tausendfach verdünntes Nervengift, was bereits seit 60 Jahren in der Medizin zur Augenheilkunde zur Behandlung von Muskelkrämpfen und jetzt zunehmend in der Ästhetik eingesetzt wird.

Die Falten der oberen Gesichtshälfte sind für diese Behandlung sehr gut geeignet. Die Zornesfalte, die Stirnfalten, die sogenannten Krähenfüße (äußere Augenpartie) sowie die Nasenfältchen (Bunnylines) lassen sich mit einfachen Injektionen kaschieren und die Augenbrauen anheben. Bocouture® wird außerdem auch für die Behandlung von Lachfältchen auf der Nase und gegen sichtbares Zahnfleisch beim lachen verwendet. Außer den mimischen Muskeln entspannen sich auch feine Muskelfasern in der Haut, so dass ein zusätzlicher, hautglättendender Effekt nach der Faltenbehandlung, z.B. bei Kinnfalten eintritt. Für viele Menschen bedeutet das ein weniger strenges oder mürrisches Erscheinungsbild. Zum Lifting der Augenbrauen, der Mundwinkel oder zur Reduzierung der Grübchen am Kinn wird eher Hyaluron eingesezt.

Nach dem gleichen Prinzip wirken diese Substanzen auch als effektive Maßnahme gegen vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrosis) an den Achseln oder Händen. Die Schweißbildung wird gehemmt, indem die Wirkstoffe die Reizübertragung vom Nerv auf die Schweißdrüsen blockieren. Die Dauer der Wirkungsweise von Bocouture® beträgt bei solch einer Behandlung sechs bis zwölf Monate. Andere medizinische Anwendungsbereiche von Bocouture® sind das Reduzieren von Spannungskopfschmerz, Migräne und Zähneknirschen.

Wirkstoffunterspritzungen gegen Stirnfalten
Stirnfalten sind meistens quere, gerade oder Linien auf der Stirn, die einen Gesichtsausdruck markant oder angestrengt wirken lassen können. Manchmal entstehen auch senkrecht verlaufende Falten auf der Stirn, so dass die zerfurchte Stirn einem Reifenprofil ähnelt.

Wirkstoffunterspritzungen gegen Zornesfalten
Zornesfalten sind senkrechte mimische Falten zwischen den Augenbrauen. Es sind in der Regel zwei parallel verlaufende, aber meist asymmetrische Falten oberhalb der Nasenwurzel. Manchmal entsteht auch nur eine einzige senkrechte Zornesfalte - diese ist dann zumeist besonders tief. Man muss nicht zornig sein, um eine Zornesfalte zu haben - aber man wirkt durch die unwillkürliche Verkrampfung des oberen Gesichts streng und verspannt.

Wirkstoffunterspritzungen gegen Krähenfüße
Krähenfüße sind mimische Augenfalten seitlich der Augen, die meist in Verbindung mit Unterlidfältchen auftreten. Unterhalb der Krähenfüße setzen diese sich, bei starker Mimik der Mundwinkel- und Wangenheber, nach unten in die oberen plisseeartigen Wangenfalten fort. Krähenfüße werden oft auch als Lachfalten der Augen bezeichnet. 

Wirkstoffunterspritzungen zur Anhebung der Augenbrauen
Augenbrauen werden durch die Stirnmuskeln angehoben. Der Muskelanspannung kann durch gezielte Injektionen gesteuert werden. Durch eine Schwächung der mimischen Muskulatur um das Auge herum werden die Augen vergrößert und die Augenbrauen angehoben. Der Lifting-Effekt beträgt nur wenige Millimeter, kann aber eine deutlich positive Auswirkung haben.

Alle buchbaren Varianten, freie Termine, Fachmitarbeiter sowie Preise und Inhalte der jeweiligen Behandlung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Behandlungsinhalte

Bei einer Faltenbehandlung mit Bocouture® handelt es sich um eine sehr schonende Methode, bei der keine Schnitte notwendig sind. Es entstehen keine Narben. Zudem entstehen auch keine Ausfallzeiten wodurch Sie wieder sofort einsatzfähig sind.

Die Wirkstoffe von Bocouture® werden mit ultrafeinen Nadeln gezielt in die Gesichtsmuskeln injiziert. Alle anderen Funktionen der Nervenzellen wie das Berührungs-, Temperatur- oder Schmerzempfinden bleiben dabei unverändert erhalten.

Der Effekt beginnt nach wenigen Tagen und hält für etwa 3 – 4 Monate an. Die Faltenbehandlung mit  entspannt gestresste Gesichtszüge und reduziert zornige, sorgenvolle und negative Falten.

Eine Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin Typ A verursacht eine muskuläre Schwächung, wodurch sich kleine Falten glätten und tiefere Falten werden wieder flacher werden. Die Behandlung ist ideal bevor Falten sich tief im Gesicht abzeichnen. Die Injektionen lassen sich auch zu Faltenvorbeugung einsetzen.

Die maximale Wirkung der Faltenbehandlung mit Bocouture® wird meist innerhalb von zehn Tagen nach einer Injektion erreicht. Bis sich die Muskelentspannung auf das Faltenbild der Haut überträgt, kann es länger dauern. Nach dem Wirkungsmaximum regeneriert sich die Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur wieder, die nach in der Regel drei Monaten wiederhergestellt ist. Nach einer Erstbehandlung sollte die zweite Faltenbehandlung daher spätestens nach drei Monaten erfolgen. Die Abstände zwischen den folgenden Anwendungen können dann auf 6 bis 12 Monate vergrößert werden, weil die durch die Wirkstoffe ruhiggestellte Muskelmasse abnimmt.

Um den Effekt der Faltenbehandlung mit Bocouture® und des Liftingeffekts zu verstärken können Fäden in die Haut eingebracht und mit Ultraschall für eine Straffung in der Tiefe intensiviert werden. Auch eine Kombination mit anderen Methoden, wie z.B. Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, Mesotherapie oder Plasmatherapie kann empfehlenswert sein.

Ablauf & Technik

Sie können sich selbst bei medisenses bequem online Ihren Wunschtermin zum Kennenlernen oder direkt zur Fachberatung oder Behandlung aussuchen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Mitarbeiter und Standorte zur Auswahl. 

Da zu Ihrer Sicherheit bei leicht invasiven Eingriffen besondere Vorkehrungen und Vorbereitungen getroffen werden, für die bestimmte Materialien, Produkte, Räume und medizinisches Personal für Sie reserviert werden, ist bei Onlineterminbuchungen eine Anzahlung von bis zu maximal 200€ als Terminsicherheit zu leisten. Die Anzahlung sichert Ihnen einen Termin ohne wesentliche Wartezeiten zu.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein Ihren Termin wahrzunehmen, können Sie ihn bis zu 2 Tage vorab bequem selbst online verschieben oder stornieren. Dazu erhalten Sie einen link. Ihre Anzahlung wird ihnen automatisch bis zu Ihrem Erscheinen auf eine Kundenkarte gutgeschrieben oder auf Wunsch rückvergütet.

Nchdem Ihr Termin zur Faltenbehandlung vereinbart wurde, startet er mit einer Hautanalyse. Während der Fachberatung erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Ihre Hauteigenschaften und Ihre Möglichkeiten kennen.

Nach der individuellen Beratung und fachlichen Einschätzung wird das Behandlungsareal und die Wirkstoffe und Mengen besprochen und vereinbart. Alle Inhalte sowie die Preise der Faltenbehandlungen werden vorab aufgrund der verschiedenen Vorgehensweisen und des Umfangs mit Ihnen genau besprochen. 

Ihr Gesicht wird bei uns abgeschminkt, gereinigt und die Botulinumtoxin Typ A Wirkstoffe nach vorheriger Absprache in die gewünschten Areale eingebracht. Bei Faltenbehandlungen wird in der Regel auf lokale Betäubungen verzichtet. Sie sind jedoch nach Absprache immer möglich.

Informationen | Fragen | Antworten (FAQ)

Mit konkreten Antworten und Zusatzinformationen wollen wir Sie in Ihrem Vorhaben bestärken. medisenses verwendet ausschließlich Premiumprodukte und stellt Transparenz, Gesundheit und Sicherheit an oberster Stelle.

Wissenswerte Informationen über Botulinum Toxin Typ A von Bocouture (Botox | BTX)®

Botulinum( toxin) ist der Name eines natürlichen Eiweissstoffes. Er wird in der Natur von Bakterien gebildet. Als Medikament hergestellt, wurde Botulinumtoxin unter dem Medikamentennamen Botox bekannt. Der Wirkstoff ist unter verschiedenen Markennamen erhältlich, wird jedoch häufig allgemein abgekürzt als Botox oder bei medisenses als BTX.


Die meisten Menschen kennen Botulinumtoxin nur unter einem Namen: "Botox". Botox ist ein geschützter Markenname eines verschreibungspflichtigen Medikamentes. Botulinumtoxin wird von verschiedenen Firmen mit unterschiedlichen Markennamen Azzalure®, Dysport®, Botox®, Xeomin® und Vistabel® und Bocouture® hergestellt und vertrieben. Vistabel® enthält den gleichen Wirkstoff, von der gleichen Firma wie Botox®. Azzalure® enthält den gleichen Wirkstoff wie Dysport®, und Bocouture® und Xeomin® sind im Wirkstoff gleich. Die Wirkungsweisen sind alle vergleichbar.


Die Herstellung von BTX unterliegt sehr strengen Auflagen und ist für nur bestimmte Einsatzzwecke zugelassen. Bei diesen Zwecken wird die Gesundheit und Sicherheit garantiert. Es gab noch nie schwerwiegende oder gar tödliche Ereignisse mit BTX.


Botulinum Toxin wird in speziellen Produktionsanlagen von nur wenigen Firmen hergestellt, die über das spezielle Fachwissen und die notwenigen Erfahrung verfügen. Die eingesetzten Bakterienstämme werden in Tanks besonders stark vermehrt. Das Toxin wird durch aufwendige Reinigungsverfahren unter hohen Sicherheitsrichtlinien gewonnen.


Der Wirkstoff Botulinum Toxin wird von einem besonderen Stamm der Clostridien, dem Bakterium Clostridium botulinum gebildet, die als Bodenkeime fast überall vorkommen. Es ist ein Stäbchenbakterium, das in Umgebungen ohne Luftsauerstoff vorkommt.


Im asiatischen Raum gibt es zahlreiche Botoxprodukte wie z.B. Puretox, BTXA, Prosigne, Reloxin. Sie sind allerdings nicht auf Gesundheit, Sicherheit und Wirksamkeit bei uns in Deutschland geprüft und besitzen keine Zulassung. Da es bei diesen Produkten keine Langzeiterfahrungen gibt und sie teilweise von schwankender Qualität und Reinheit sind, werden sie bei medisenses nicht eingesetzt.


Botox to go ist für Anbieter attraktiv, die nicht regelmäßig mit BTX-Wirkstoffen umgehen. Sie haben den Vorteil, dass sie auch Restmengen verbrauchen können. BTX ist nur kurz haltbar, weswegen die Restmengen aufwendig als Medikament entsorgt werden müssten, obwohl sie aber recht wertvoll sind, wenn sie verbraucht werden können. Bei besonders preiswerten Flatrates oder Angeboten handelt es sich zumeist um nicht offiziell zugelassene oder geprüfte Produkte, wie Importware unbekannter Herkunft oder Qualität. Medikamentenpreise sind bei uns in Verordnungen geschützt, weswegen die Angebote nicht extrem verschieden sein könnten.


Bei Botulinum handelt es sich um ein Toxin des Bakteriums Clostriduim botulinum. Falsch ist, dass es sich hier um Schlangengift oder ein anderes Tiergift handelt. Die Anwendung von Zellgiften in der Medizin hat allerdings eine lange Tradition. Es ist erwiesen, dass fast alle modernen Medikamente als Gift wirken, wenn man sie in falscher Dosierung einsetzt. Das Gift der Tollkirsche (Atropin) oder des Fingerhutes (Digitalis) sind wichtige Herzmedikamente. Auch Gifte wie Bienengift oder Verdünnungen von Schlangengiften, wurden von Ärzten in der Antike regelmäßig eingesetzt. Aspirin wirkt als Gift, wenn Sie es zu hoch dosiert einnehmen.


Um einen Menschen mit einem BTX Wirkstoff zu vergiften bzw. gar zu töten, müsste man 30 bis 40 Fläschchen des Medikamentes auf einmal verabreichen. Bedenkt man hier den Preis für eine Ampulle /Vial, so wäre diese Vergiftung einige tausend Euro teuer. Die Menge des Wirkstoffs, die wir zu Faltenkorrektur verwenden ist 100 bis 1000 x niedriger als eine mögliche tödliche oder vergiftende Dosis. Wenn man einem Patienten aus Versehen eine doppelte Dosis BTX spritzen würde, so könnte dies zu allenfalls einer Bewegungseinschränkung über mehrere Monate führen aber sicher nicht zum Tod. Bisher hat es durch die Anwendung von Botox in der ästhetischen Medizin keinen Todesfall gegeben. Fälle mit größeren Nebenwirkungen gab es bisher nur an schwer kranken Patienten, bei denen sehr hohe Mengen eingesetzt werden mussten.


Weil BTX einige Stunden braucht bis es am Wirkort gebunden ist, soll man sich nach einer Injektion mindestens 3 Stunden nicht hinlegen oder gebückt arbeiten. Damit wird verhindert, dass BTX durch Lageänderungen in andere Körperregionen gelangt. Auch Tätigkeiten, die die Durchblutung stark erhöhen, wie Sport oder Solarium, sollten vermieden werden, um den Wirkstoff durch eine erhöhte Durchblutung nicht an einen anderen Ort zu transportieren.


Es ist mit einer Wirkdauer von etwa vier Monaten zu rechnen. Nach dieser Zeitspanne lässt die Wirkung langsam nach und die volle Beweglichkeit der Muskulatur kehrt zurück. Wird die Behandlungen regelmäßig wiederholt, hält die Wirkung eher länger an. Frühestens nach vier Monaten sollte die Behandlung wiederholt werden um einen Aufbau von „neutralisierenden Antikörpern“ zu verhindern, die die Wirkung des Wirkstoffes vollständig aufheben könnten.
 

mögliche Risiken und Nebenwirkungen von Botox

Bei unerfahrenen Anwendern oder durch mangelnde Erfahrung können ungünstig platzierte oder überdosierte Injektionen tatsächlich zu einer unnatürlichen Mimik oder einem "Maskengesicht" führen. Es geht darum ausreichend BTX zu verwenden, um Falten zu entspannen jedoch zu wenig, um die ganze Gesichtsmuskulatur eines Areals lahmzulegen. Botulinumtoxin wirkt vorübergehend, weswegen im schlimmsten Fall etwas Geduld gefordert ist, bis ungewünschte Erscheinungen verschwinden.


Wie bei allen Medikamenten, die per Injektion in die Haut gebracht werden, können die, für Injektionen typischen Nebenwirkungen auftreten. Durch Verletzungen kleiner Gefäße können Einblutungen entstehen, die jedoch nach wenigen Tagen verschwinden. Durch enstehende Einstiche können Bakterien einwandern und Infektionen verursachen, wenn das Areal nicht ausreichend desinfiziert wird. Dieses Risiko ist allerdings sehr gering, wenn Sie nicht mit verschmutzen Fingern im Injektionsgebiet herumreiben und damit Bakterien einbringen.


Durch eine zu hohe Dosierung oder eine besondere Sensibilität auf das Medikament, kann es vorübergehend zu einem Absinken der Augenbrauen kommen. Extrem selten treten Doppelbilder oder ein gestörter Lidschluss auf.


Hier kann es zu leichten Schwellungen oder einem Absinken der inneren Anteile der Augenbrauen kommen. Auch ein Absinken der Lider ist in sehr seltenen Fällen möglich.


Durch die Beeinflussung der mimischen Muskulatur und deren Entspannung wird indirekt auch der Lymphabfluss beeinflusst. Dies kann in ungünstigen Fällen zu Schwellungen im Augenbereich führen.


Es kann in seltenen Fällen durch zu hohe Dosierungen vorübergehend zu Trink- und Sprachstörungen kommen. Diese Symptome gehen in der Regel innerhalb von 2 Wochen zurück.


Über die Langzeitnebenwirkungen von Botox gibt es zahlreiche Untersuchungen. Sie konnten bisher sämtliche Langezeitnebenwirkungen ausschließen.


Botox wird nach der Injektion in den Zielmuskel, kurzfristig dort gebunden. Durch die Blut-Hinschranke können die Moleküle aufgrund der Größe nicht gelangen.
 

Die Wirkung von Botox

Es liegen zu BTX mehrjährige Studien zur Wirkung vor, die bestätigen das BTX nur einen Einfluss auf die Beweglichkeit der Muskulatur hat, ohne die sensorischen Fähigkeiten zu verändern. Die Annahme ist falsch, dass die Anwendung des Wirkstoffes Einfluss auf die Sensibilität an den behandelten Stellen nimmt. Eine Berührung in einem mit BTX behandelten Areal wird nach der Behandlung genauso empfunden wie vorher.


Viele Menschen leiden darunter, dass sie ungewöhnlich stark schwitzen. Ihre Schweißdrüsen reagieren auf Stress, aber auch spontan ohne äußerlichen Anlass mit sehr starkem Schwitzen. Dieses Schwitzen ist nicht mit "normalem" Schwitzen bei körperlicher Anstrengung vergleichbar und belastet die Betroffenen enorm. Die "lokalisierten" Formen der Hyperhidrose, also ein übermäßiges Schwitzen an Händen, Füssen, Achselhöhlen, lassen sich erfolgreich mit Botulinumtoxin behandeln und ersetzen heute die meisten Operationen. Der volle Behandlungseffekt beginnt ab dem 2. Tag und steigert sich weiter. Die Wirkungsdauer beträgt zwischen 3 und 12 Monaten. Bei Wiederholung der Behandlung hält die Wirkung oft immer länger an.


Durch Zufall wurde schon vor Jahren festgestellt, dass Botoxinjektionen Kopfschmerzen und andere Schmerzen lindern können. Am meisten Erfahrungen hat man bei der Behandlung von Kopfschmerzen. Besonders wirksam lassen sich bestimmte Formen der Migräne und Spannungskopfschmerzen behandeln, die durch unwillkürliche Verkrampfungen der Stirn- und Nackenmuskeln entstehen. Aber auch Kreuz- und Rückenschmerzen und andere Muskelschmerzen lassen sich oft lindern. Eine offizielle Zulassung besitzt das Medikament in Deutschland dafür nicht. 2011 erfolgte die Zulassung in England und den USA und soll für Migräne in Deutschland ebenfalls erfolgen. Die notwendigen wissenschaftlichen Studien sind abgeschlossen. Bei zwei Zulassungsstudien an jeweils über 700 Patienten konnte eine deutliche Schmerzlinderung und Medikamenteneinsparung, jedoch seltener eine völlige Schmerzfreiheit erzielt werden. Die Behandlung erfordern hohe Dosierungen von ca. 100 E Botox pro Sitzung. Die schmerzlindernde Wirkung ist weniger präzise und zuverlässig zu berechnen als bei der Faltenentspannung oder Schweissveminderung.


Laut mehrerer Studien hilft Botulinumtoxin auch gegen Depressionen. Nach der sog. Facial-Feedback-Hypothese drückt Mimik, z.B. die Zornesfalte nicht nur eine Stimmung aus, sondern wirkt gleichzeitig auf unser seelisches Befinden. Wenn man als die Sorgen- und Zornesfalten dämpft, sehen wir nicht nur sorgenärmer aus, wir fühlen uns auch weniger angespannt und weniger depressiv. In einer Pilotstudie halbierte die Behandlung der Zornesfalte innerhalb von 6 Wochen bei 60% der Behandelten die Schwere der depressiven Beschwerden.


Eine Behandlungswiederholung ist nach ca. 4 Monaten möglich. Wiederholungen in regelmäßigen Abständen erhalten das Behandlungsergebnis über einen längeren Zeitraum.


Wenn die vorgeschriebenen Dosierungsintervalle von mindestens 3 Monaten eingehalten werden, ist mit keiner Wirkungsabschwächung zu rechnen. Spritzt man den Wirkstoff in zu kurzen Intervallen nach, kann es zur Bildung von neutralisierenden Antikörpern und damit zu einer Abschwächung der Wirkung kommen.


Behandlungskombinationen sind in vielen Fällen sinnvoll. Durch den kombinierten Einsatz mit Hyaluron, Fäden, HIFU, Plasma oder weiteren kosmetischen Anwendungen, Produkten und Techniken wie Aquafacial oder Microdermabrasion lässt sich das Ergebnis einer Faltenbehandlung noch weiter steigern.


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Im Internet kursieren immer neue Hautbehandlungsmethoden und Produkte, die in allen Fällen wahre Wunder und schnellste Ergebnisse versprechen. Nach unserer Erfahrung können die Eingriffe in körperliche Prozesse durch apparative oder invasive Techniken und Produkte bei Menschen so verschieden sein, dass wir auf grundsätzliche Aussagen sowie vorher- und nachher Vergleichsbilder oder auf Angaben zu durchschnittlichen Werten verzichten.

Die Resultate liegen oft beim Ergebnis, beim Wirkeintritt und bei der -Dauer so weit auseinander, dass wir unsere Kunden weder verunsichern noch bei Ihnen falsche Erwartungen wecken möchten. Professionelle Anbieter wie medisenses versuchen immer, die effektivsten Techniken, Methoden und Produkte anzuwenden und führen nur Behandlungen bei erfolgsversprechenden Voraussetzungen durch qualifiziertes Personal durch.

Wir verwenden ausschließlich Premiumprodukte von namhaften Herstellern, die ausführliche, erfolgreiche Studien über ihre Produkte nachweisen können. Speziell bei Fillern (Hyaluron), Fäden (PDO) und Botulinumprodukten (BTX) gibt es gravierende Unterschiede, die bei geringerer Qualität

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zeigen oder sogar zu erheblichen Gesundheitsschäden führen können.

*Garantie und Auftragsbeschränkung (Disclaimer)

Die von uns angewendeten Methoden zu Haut- und Körperpflege, zur Gesundheits- und Seelenpflege sowie die angewendeten Produkte erheben keinen Anspruch darauf grundsätzlich wirksam sein zu können. Vielmehr hängen Erfolge und Behandlungsergebnisse von der jeweiligen Physiologie, sowie dem Haut und Gesundheitszustand des Menschen ab. Behandlungsergebnisse können daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein und variieren. Auch wenn von durchschnittlichen Werten hinsichtlich der Dauer oder der Behandlungsergebnisse bei verschiedenen Behandlungen ausgegangen werden kann, kann es auch Voraussetzungen geben, die durchschnittliche Ergebnisse nicht ermöglichen. Hierzu können zum Beispiel genetische Bedingungen, Krankheiten, Medikationen oder verlangsamte Stoffwechselaktivitäten gehören.

Auch wenn von einer allgemeinen Durchführbarkeit der verschiedenen Behandlungen ausgegangen werden kann sind auch Voraussetzungen zur jeweiligen Physiologie, sowie dem Haut und Gesundheitszustand möglich, die eine Zustimmung durch den Arzt erfordern.

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